Stralsunder HC

BSC mindestens eine Nummer zu Groß

IMG_0174

Als mindestens eine Nummer zu groß erwies sich der Gegner in den Spielen um den Aufstieg in die Regionalliga Ost, der Berliner SC. Da allen Beteiligten die Vorzeichen bekannt waren, konnte es für den SHC nur heißen: Gut verkaufen und den übermächtigen Gegner ärgern. Die Berliner, in der Halle übrigens in der zweiten Bundesliga, durften sich zuerst in der Hauptstadt präsentieren, ehe sie sich auf dem Weg an den Sund am Sonntag machten.

Den Männern vom Sund war natürlich eine gehörige Portion Respekt anzumerken, als das erste Spiel am Samstag endlich losging. Sie verlegten sich vornehmlich auf das Kontern und versuchten so lange wie möglich den eigenen Kasten sauber zu halten. Sie stellen die Räume sehr gut zu, so dass der Gastgeber aus Berlin sich in Geduld üben musste, um in den Stralsunder Schusskreis zu kommen. Die Torchancen die sie sich anfangs erspielen konnten, parierte der Stralsunder Keeper Martin Hell sehr gut. Aber auch der SHC kam zu seinen Chancen. Matthias Pagel brachte die Berliner Hintermannschaft einige Mal in Bedrängnis. So war die erste Strafecke auch den Stralsundern vorbehalten. Leider wurde nichts aus ihr. Wie es geht, zeigte dann der BSC. Zwei Strafecken in der ersten Hälfte – zwei Treffer. Ein Treffer konnte der BSC noch aus dem Spiel heraus erzielen, so wechselte man beim Stand von 0:3 aus Stralsunder Sicht die Seiten.

Nach der Pause wollte der SHC die Offensive ein wenig stärken und so mehr Gefahr auszustrahlen. Mit zunehmender Spieldauer erwiesen sich dann die Hauptstädter als nicht nur spielerisch sondern vor allem körperlich im Vorteil. Während beim SHC die Kräfte zum Ende hin sichtbar die Kräfte nachließen, legten die Berliner noch eine Schippe drauf und konnten so bis zum Ende bis auf 10:0 davonziehen. Damit war natürlich fürs Rückspiel in Stralsund alles geklärt und so konnte es nur Ziel sein am Sonntag sich zu steigern.

Und dies gelang. Natürlich bestimmte der Berliner SC auch in Stralsund das Spielgeschehen und war klar das bessere Team, aber heute waren die Männer vom Sund nicht gewillt eine ähnlich hohe Klatsche zu kassieren. Kleine Umstellungen im Defensivbereich ermöglichten, dass es am Sonntag auch dort besser klappte. So brauchte der BSC wieder eine Strafecke um in Führung zu gehen. Dieser Treffer sollte der einzige vor der Pause bleiben. Nach der Pause kam dann der SHC auch zum Zuge. Sie konterten den Berliner ein paar Mal gut aus und erspielten sich teils sehr gute Torchancen, Leider offenbarte man bei der Verwertung große Schwächen. Weder Strafecken, Siebenmeter (Matthias Pagel) noch sehenswert herausgespielte Aktionen (z.B. Björn Schultz) wurden genutzt. Anders die Berliner Gäste. Sie nutzen fast jede sich bietende Chance um den Vorsprung auszubauen. Aber der SHC steckte nicht auf und zeigte bis zur letzten Minute einen aufopferungsvollen Kampf. Und er wurde belohnt, Mannschaftskaptiän Kurt Groenke war es vorbehalten den Ehrentreffer zu erzielen. Am Ende musste sich der Stralsunder HC mit 1:6 geschlagen geben. Ein durchaus achtbares Ergebnis gegen einen in allen Belangen überlegenen Berliner SC. Als Fazit kann man sagen, der Sprung in einer Klasse höher kommt für den SHC ein wenig zu früh.

weitere Bilder

Hockey Nachwuchs

Carl Fiete ist da. 51 cm und 3500 g. Mutter Claudia und Vater Kurt wohl auf

Heimspiele Nachwuchs

B-Mädchen spielen am 28.08. auf dem Pauli

Ende Sommerpause

Ab 25.08. ist wieder normal Trainig, die Pause ist vorbei